Skip to content

Kinder OPs

 

Mandelentfernung (Tonsillektomie)

Die Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) ist eine Therapieoption, wenn sich die Mandeln häufig (mehr als 6x im Jahr) entzünden. Auch zur Therapie nächtlicher Atemaussetzer (OSAS) kann in manchen Fällen eine Tonsillektomie empfohlen werden. Die Mandelentfernung ist einer der am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffe in Deutschland. Trotz der routinemäßigen Durchführung des Eingriffes dürfen die Komplikationen (Nachblutung und Schmerzen) nicht außer Acht gelassen werden. Eine Operation sollte nur erfolgen, wenn die Gaumenmandeln sicher das ursächliche Problem darstellen und die Beschwerden trotz maximaler konservativer Therapie nicht gebessert werden können. Der Eingriff wird stets in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen durchgeführt.

Mandelverkleinerung (Tonsillotomie)

Die Verkleinerung der Mandeln wird am häufigsten im Kindesalter bei nächtlichen Atemstörungen zusammen mit der Adenotomie („Polypenentfernung“) durchgeführt. Jedoch auch zur Therapie der wiederkehrenden Mandelentzündungen kann eine Verkleinerung sinnvoll sein. Die Risiken sind geringer als bei der Komplettentfernung der Mandeln, sowohl was die Nachblutungsrate als auch die postoperativen Schmerzen angeht. Der Eingriff muss ebenfalls in Vollnarkose erfolgen. Die Operation ist meist ambulant möglich.

„Polypenentfernung“ (Adenotomie)

Die Entfernung der Rachenmandel „Polypen“ ist meist im Alter zwischen 3 und 6 Jahren indiziert. Sie wird erforderlich, wenn häufige Infekte, nächtliches Schnarchen und eine Hörminderung über einen längeren Zeitraum vorliegen. Die Operation muss in Vollnarkose durchgeführt werden und ist meist ambulant möglich. Häufig wird die Adenotomie mit einer Ohrmikroskopie und mit Schnitten in das Trommelfell oder einer Paukenröhrcheneinlage in das Trommelfell verbunden, wenn sich aufgrund der großen Rachenmandel ein Paukenerguss gebildet hat.

Parazentese

Insbesondere bei Kindern kann es zu einer Flüssigkeitsansammlung hinter dem Trommelfell kommen (Paukenergüsse). Dies führt zu einer Hörminderung. Sollte diese nach einer gewissen Zeit nicht verschwinden oder zu Problemen bei der Sprachentwicklung führen, so ist in Kombination mit der Rachenmandelentfernung häufig die Eröffnung des Mittelohres durch eine Parazentese, ggf. mit Einlegen von Paukenröhrchen, erforderlich. Hierdurch kann die Flüssigkeit abgesaugt werden und das Hören kann verbessert werden. Das Trommelfell verschließt sich in aller Regel innerhalb weniger Tage. Eingelegte Röhrchen können, je nach verwendetem Material, zwischen mehreren Wochen bis wenige Jahre im Trommelfell verbleiben und sichern die korrekte Belüftung des Ohres, um ein regelrechtes Hörvermögen zu gewährleisten.

Wir verwenden Cookies zum Betrieb und zur Optimierung unserer Webseite. Klicken Sie auf „Akzeptieren“, um der Nutzung von Cookies zuzustimmen. Klicken Sie auf „Datenschutzerklärung“, um eine Anleitung zur Deaktivierung von Cookies sowie ausführliche Informationen zu den verwendeten Cookies zu erhalten. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen