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Schnarchoperationen

Das Auftreten des Schnarchens ist alters- und geschlechtsabhängig. Obwohl die Geräuschentwicklung in der Nacht als sehr störend empfunden werden kann, ist das Schnarchen ohne Atemstörungen nicht als Krankheit anzusehen. Somit muss die Entscheidung zu einer Operation besonders gründlich abgewogen werden. Ob eine Operation in Frage kommt und wie die Erfolgsaussichten aussehen, hängt sehr von den individuellen Befunden des jeweiligen Patienten ab. Ein operatives Vorgehen kann ebenfalls zur Behandlung des obstruktiven Schlafapnoesyndroms indiziert sein. Auch hier hängen die Erfolgsaussichten sehr von den individuellen Befunden und Beschwerden ab.

Gaumensegelstraffung

Die Straffung des Gaumensegels (Uvulo- Palato- Pharyngo- Plastik oder UPPP) wird meist mit der Entfernung der Gaumenmandeln kombiniert. Sie dient zur Straffung des Gewebes im Bereich des weichen Gaumensegels und zur Erweiterung des Atemweges. Störende Schnarchgeräusche können hierdurch reduziert werden und nächtliche Atemstörungen (obstruktive Apnoen) vermindert werden. Weniger invasiv ist eine Radiofrequenzbehandlung des Gaumens. Diese kann bei geeigneten Patienten auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden. 

Mandelentfernung (Tonsillektomie)

Die Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) ist eine Therapieoption, wenn sich die Mandeln häufig (mehr als 6x im Jahr) entzünden. Auch zur Therapie nächtlicher Atemaussetzer (OSAS) kann in manchen Fällen eine Tonsillektomie empfohlen werden. Die Mandelentfernung ist einer der am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffe in Deutschland. Trotz der routinemäßigen Durchführung des Eingriffes dürfen die Komplikationen (Nachblutung und Schmerzen) nicht außer Acht gelassen werden. Eine Operation sollte nur erfolgen, wenn die Gaumenmandeln sicher das ursächliche Problem darstellen und die Beschwerden trotz maximaler konservativer Therapie nicht gebessert werden können. Der Eingriff wird stets in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen durchgeführt.

Nasenscheidewandoperationen

Die Operation zur Begradigung der Nasenscheidewand dient zur Verbesserung der Nasenatmung und ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffen der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Eine Operation kommt beispielsweise bei der chronischen Nasenatmungsbehinderung in Frage. Kurzfristige Atemstörungen bei Infekten können meist medikamentös oder durch eine Schleimhautpflege behandelt werden. Formveränderungen der Nasenscheidewand können angeboren oder erworben sein. Der Eingriff wird normalerweise in Vollnarkose und stationär durchgeführt. Der Eingriff ist mit weiteren Operationen der Nase, wie die Verkleinerung der Nasenmuscheln oder Operationen an den Nasennebenhöhlen kombinierbar.

Muschelchirurgie

Als Nasenmuscheln werden Schwellkörper innerhalb der Nase bezeichnet, welche, wenn sie zu groß sind, die Nasenatmung beeinträchtigen können. Die Ursachen für eine Vergrößerung sind vielfältig. Am häufigsten kommen vergrößerte Nasenmuscheln bei Allergien oder bei Nasenscheidewandverkrümmungen vor. Auch zur Reduktion des angeschwollenen Gewebes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im HNO Zentrum Ulm kommt meist eine schonende Radiowellentherapie, welche auch in lokaler Betäubung möglich ist, zur Anwendung. Der Eingriff kann in der Regel ambulant und in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

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