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Schluckdiagnostik

Über ein Zehntel der Bevölkerung ist von Schluckstörungen betroffen, was die Lebensqualität einschränken und in Extremfällen sogar zu einer Verkürzung der Lebenszeit führen kann. Neben neurologischen Ursachen wie Schlaganfall, Parkinsonerkrankung oder Demenz gehören zu den wesentlichen Auslösern im HNO Bereich Entzündungen oder Tumoren der Schluckstraße (Mund, Rachen, Hals, Speiseröhre) ebenso wie Folgen von Tumorbehandlungen (Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen). Nicht zu vergessen sind auch altersbedingte Einschränkungen des Schluckens.

Die Überprüfung des Schluckaktes erfolgt schmerzfrei ohne Strahlenbelastung durch eine fiberendoskopische Schluckuntersuchung (FEES). Diese Videoendoskopie wird am wachen Patienten über Nase oder Mund durchgeführt. Überprüft wird der Schluckakt ohne und mit Zuführung von Nahrung und Flüssigkeit. Diese Technik ermöglicht krankhafte Vorgänge, wie das Hängenbleiben oder Abgleiten von Nahrung in Kehlkopf und Lunge (Aspiration) festzustellen.
Anhand der Untersuchungsergebnisse wird ein individuelles therapeutisches Konzept zusammengestellt. Hierzu gehören, ob die Ernährung oral, d.h. über den Mund oder über beispielsweise eine Magensonde erfolgen muss. Ebenfalls kann beurteilt werden ob durch spezifische Schlucktechniken unter Anleitung eines Logopäden eine Verbesserung des Schluckvorgangs ermöglicht werden kann.

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